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RE: Wasserkraft


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von Ansgar Rahmacher am 11 Feb. 2010 13:37:24



Wo sollen denn die Heerscharen von Wasserkraftbetreibern und Müllern herkommen, die eine solche Medienkampagne lostreten? Man ist sich ja nicht einmal untereinander grün. Selbst hier am Forum, wo nur ein Dutzend Personen richtig aktiv ist, gibt es immer wieder Zoff, woraus sich einmal wieder bestätigt: Je kleiner die Interessengemeinde, desto größer die Animositäten in ihr.


Es müssen gar nicht viele sein. Eine gute, investigative Reportage, die entweder im Fernsehn läuft oder rund um die Uhr im Internet angeschaut werden kann könnte die Leute erstmal wachrütteln und sie mit Informationen versorgen, die ihnen vorher unbekannt waren. So wurden ja schon viele Skandale aufgedeckt. Und in letzter Zeit kam es ja schon oft vor, daß bestimmte Gesetze von einem hohen Gericht einkassiert wurden. Da ist eben die Frage, ob es jemanden gibt, der rechtsschutzversichert ist und gegen diese Wasserrahmenrichtlinie klagen kann und will.



Auf der anderen Seite stehen die Angelverbände mit tausenden von Mitgliedern, die Naturschutzvereinigungen wie NABU und BUND.


Viele von denen wissen ja auch nicht, wovon sie reden. Wenn Du den Anglern klar machst, daß gerade unter den Wehren besonders viele Fische sind, kloppen die sich demnächst dort um die Sitzplätze. Und beim Nabu kannst Du argumentieren, daß durch das Schleifen der Wehre der Wasserstand sinkt und dadurch ein über Jahrzehnte angewachsenes Ökosystem zerstört wird.

Wenn man so eine Reportage macht und die Leute vor der Kamera mit diesen Argumenten konfrontiert, wäre ich mal auf eine Reaktion gespannt, insbesondere, ob sie noch genügend Fakten haben, ihre bisherige Ansicht zu untermauern. Nur darf man dann nicht selbst unglaubwürdig wirken und muß im Vorfeld so viele Fakten wie möglich sammeln.

CU

Ansgar

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